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Kindlicher Wasserbruch (Hydrozele)

Beim Tiefertreten des Hodens in den Hodensack wird der Samenstrang von einem gangförmigen Fortsatz des Bauchfells begleitet. Dieser "Bruchsack" verklebt normalerweise sehr rasch wieder, unterbleibt diese Verklebung, kann Flüssigkeit aus dem Bauchraum in diesen Sack eintreten und einen Wasserbruch (Hydrozele) verursachen. Kommt es zum Eintreten von Darmanteilen in diesen Bruch, spricht man von einem Leistenbruch. Bei Mädchen kann der Bruchsack entlang eines Haltebandes der Gebärmutter auftreten. Etwa 6 % der reifen männlichen Neugeborenen weisen Hydrozelen auf, viele davon verkleben jedoch im ersten Lebensjahr und sind nicht operationsbedürftig. Ein angeborener Bruch, der über das erste Lebensjahr hinaus persistiert, sollte operativ verschlossen werden. Es gibt jedoch auch Gründe, einen derartigen Befund schon früher operativ zu versorgen.